Das gesamte dänische Festland wird als Jütland bezeichnet. Ebenfalls zu Jütland gehören die große Insel Vendsyssel-Thy, welche auch Nordjütische (=Nordjütländische) Insel genannt wird sowie die Inseln Mors und Læsø. Im Sprachgebrauch wird jütisch und jütländisch mittlerweile gleichermaßen verwendet.
Fortsetzung:
Die Nordjütische Insel ist noch bis ins 19. Jahrhundert mit dem dänischen Festland verbunden gewesen, doch im Jahre 1825 wurde die Landverbindung durch eine verheerende Sturmflut fort gespült. Obwohl dieser Teil Dänemarks geographisch eine Insel darstellt, wird er dennoch als Teil des jütischen (=jütländischen) Festlands betrachtet. Jütland macht ca. 70% der Gesamtfläche Dänemarks aus, dort leben tun jedoch nur ca. 40% der dänischen Bevölkerung. Die größte Stadt in Jütland und zweitgrößte Stadt Dänemarks, ist Aarhus, sie liegt an der Ostsee, in der Region Mitteljütland. Kopenhagen, Dänemarks Hauptstadt, befindet sich auf Seeland, der größten Insel des Landes.